Ralf Wittenbrink
Ralf Wittenbrink

@RWittenbrink

3 Tweets 9 reads May 20, 2023
Mit unseren individuellen, „eigenverantwortlichen“ Entscheidungen können wir anderen Menschen schaden. Das ist beim Rauchen so oder wenn man betrunken Auto fährt. Und deshalb gibt es diesbezüglich auch klare gesetzliche Regelungen. Auch wenn man seine…
#COVID19 #MaskUp #Corona
Mitmenschen einem pathogenen Virus aussetzt, kann das deren Gesundheit und Leben gefährden. „Wir haben ein System struktureller Gewalt gegen immungeschwächte, behinderte und klinisch gefährdete Menschen geschaffen. Eines, das sich nun auch auf das Gesundheitswesen erstreckt.
Wir verdienen es, uns dafür zu schämen, und wir sollten uns immer unwohl fühlen, wenn wir strukturelle Gewalt gegen andere aufrechterhalten.“
#COVID19 #MaskUp #Corona #SARSCoV2 #LongCovid #KeepMasksInHealthCare
#DieMaskeBleibtAuf #MECFS
#CleanAir #Ventilation #AirQuality
@DrDrAlexanderW1 Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder bei Ärzten mit einem für diese Menschen potenziell stark gesundheitsgefährdenden oder sogar lebensbedrohenden Virus zu infizieren. Und das gerade weil das Virus ubiquitär ist und man nicht ausschließen kann, dass man gerade selber…2/x
@DrDrAlexanderW1 infektiös ist (auch weil mindestens 60 % der Infektionen asymptomatisch verlaufen). Eine Reduzierung der Risikobewertung von COVID-19 auf die CFR oder IFR bildet nur einen kleinen Teil der Gesamtrisiken ab. Eine Risikoanalyse darf nicht nur auf die akuten Folgen (schwere
@DrDrAlexanderW1 Verläufe, Krankenhausaufenthalte, Todesfälle) fokussieren sondern muss auch die mittel- bis langfristigen Folgen für Gesundheit und Menschenleben berücksichtigen. Zudem ist auch die Infektionswahrscheinlichkeit ein entscheidender Faktor für die Bewertung des Risikos. Mit der
@DrDrAlexanderW1 Influenza infizieren sich nach Schätzungen der WHO jährlich etwa 10-20 % der Weltbevölkerung (in Deutschland laut RKI 5-20 Millionen Infektionen), SARS-CoV-2 hat in 2022 etwa 8 Milliarden Infektionen weltweit verursacht (in Deutschland etwa 103 Millionen), also etwa sechsmal
@DrDrAlexanderW1 soviel wie es üblicherweise an Influenza-Infektionen gibt. Somit verursacht COVID-19 und auch die diversen Omikron-Varianten ein Vielfaches an Todesfällen (2022: ca. 3 Millionen) als die Influenza (weltweit durchschnittlich etwa 0,5 Millionen Todesfälle p.a.). Und die Prognosen
@DrDrAlexanderW1 für 2023 sehen nicht deutlich besser aus (s. Berechnungen von Wissenschaftlern der Universität Washington). Und dies trotz deutlich höherer COVID-Impfquote im Vergleich zur Influenza. Nach aktuellen Daten aus dem vergangenen Winter (bis Ende Januar 2023) aus USA war die
@DrDrAlexanderW1 Sterblichkeit bei hospitalisierten COVID-19-Fällen im Vergleich zur Influenza immer noch 61% höher (s. ⬇️ Studie). Aber die Sterblichkeit aufgrund der akuten Erkrankung bildet nur einen kleinen Teil der gesamten Morbidität ab. Der größere Teil der gesamten Morbidität durch
@DrDrAlexanderW1 COVID-19 liegt in den mittel- bis langfristigen Folgen der Erkrankung (s. Studie): sciencedirect.com
Mittlerweile haben wir mindestens 400 Millionen an Long COVID erkrankte Menschen weltweit, nach derzeitigen Daten (zum Beispiel ONS) wird ein Anteil von etwa
@DrDrAlexanderW1 40% langfristig an den Symptomen leiden. Viele davon werden langfristig an ME/CFS erkranken. Aufgrund seiner gefäßschädigenden Eigenschaften steigt (auch im Vergleich zur Influenza) das Risiko für Herzinfarkte (u.a. auch aufgrund von DNA-Schädigungen, die so bei Influenza
@DrDrAlexanderW1 nicht auftreten), Schlaganfälle und Thrombosen. Auch das Diabetes-Risiko erhöht sich erheblich, leider sogar auch bei Kindern bei milden Verläufen. Die neurotropen Eigenschaften von SARS-COV-2 erhöhen das Risiko für Demenz, Parkinson und Alzheimer. Diese Risiken werden wir erst
@DrDrAlexanderW1 in einigen Jahren in seinen gesamten Dimensionen in den Daten erkennen.
jamanetwork.com
Auch dies ist immer vor dem Hintergrund zu bewerten, dass es aktuell ein Vielfaches an COVID-19 Infektionen und damit auch individuell ein deutlich höheres Infektionsrisiko als
@DrDrAlexanderW1 bei der Grippe gibt. Ein weiterer wesentlicher Unterschied, gerade im Hinblick auf vulnerable Menschen, ist die Saisonalität. Die Influenza tritt in der Regel einmal jährlich über einen Zeitraum von etwa 3-4 Monaten auf. Vulnerable Menschen konnten sich darauf einstellen und
@DrDrAlexanderW1 planbare Krankenhausaufhalte, Arztbesuche, aber auch Urlaubsreisen, Theater/Konzert/Kino- oder Restaurantbesuche - also ihre Teilnahme am sozialen Leben danach ausrichten und somit das individuelle Risiko deutlich reduzieren. Das funktioniert aber nicht bei SARS-COV-2, da wir
@DrDrAlexanderW1 hier mit vier bis fünf über das gesamte Jahr verteilte Wellen konfrontiert sind und die Prävalenz permanent auf einem hohen Niveau ist, was ganzjährig ein entsprechendes Infektionsrisiko darstellt. Das hat eine völlig andere Qualität für vulnerable Menschen (oder auch alle
@DrDrAlexanderW1 anderen, die sich nicht mit dem Virus infizieren möchten) hinsichtlich der Teilnahme am sozialen Leben oder aber auch für Arztbesuche oder planbare Krankenhausaufenthalte. Die Gefahr einer Infektion ist nun im Unterschied zur Influenza permanent und allgegenwärtig. Somit
@DrDrAlexanderW1 empfinden dies Betroffene konsequenterweise als permanente Bedrohung und Verletzung ihrer Grundrechte bzw. ihrer Menschenrechte.

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