Ralf Wittenbrink
Ralf Wittenbrink

@RWittenbrink

7 Tweets 1 reads May 02, 2024
Berlin - Herzbeschwerden bei jungen Leuten: 71 % mehr Rettungseinsätze als in Vor-Corona-Zeiten
„Im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten ist die Zahl der Rettungseinsätze wegen Herzbeschwerden und Schlaganfallsymptomen stark gestiegen - durch alle Altersgruppen,…
#COVID19 #LongCovid
vor allem aber bei jungen Leuten und Kindern. 2023 kam es zu über 52.000 Einsätzen im Zusammenhang mit Herzproblemen – ein Anstieg von 56 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt aus 2018 / 2019. Die erhöhten Einsatzzahlen zeigen sich dabei bei allen Altersgruppen. Besonders groß
ist der Zuwachs jedoch in den jüngeren Alterskohorten.
In der Gruppe der 31- bis 40-Jährigen mussten 2018 und 2019 im Schnitt 3.083 Einsätze gefahren werden. 2021 lag diese Zahl hingegen bei 4.223 und 2023 sogar bei 5.181. Gegenüber dem Schnitt der Vor-Corona-Jahre von 2018 und
2019 bedeutet dies einen Zuwachs von 71 Prozent. Mehr als verdoppelt haben sich dabei auch die Einsätze in der Altersgruppe von Kindern bis zehn Jahren – ein Alter, in dem Herzbeschwerden eigentlich sehr selten sind. 2018 und 2019 mussten wegen solcher Fälle im Schnitt 118
Rettungswagen ausrücken. 2022 mussten jedoch 278 und im Jahr 2023 insgesamt 232 Einsätze gefahren werden. Bei Einsätzen aufgrund von Schlaganfall-Symptomen zeichnet sich ein ähnliches Bild.“: Ein besonders starker Anstieg ist bei jungen Menschen zu beobachten. In der Gruppe der
21- bis 30-Jährigen wurden 2018 und 2019 lediglich 193 Schlaganfall-Symptome gezählt. 2021 waren es schon 301 Fälle und im Jahr darauf 419. Im vergangenen Jahr waren es 409. Das ergibt eine Steigerung um 112 % gegenüber den beiden Vor-Corona-Jahren. Insgesamt gab es in allen

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